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Von jedem Kind, das an der Studie teilnimmt, wird die Entwicklung seiner Sprache und die damit verbundene Entfaltung seiner übrigen Fähigkeiten dokumentiert. Dazu gehören |
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Das körperliche Wachstum in den ersten Lebensjahren verläuft beeindruckend schnell und wird daher von uns in regelmäßigen Abständen protokolliert (z.B. Größe, Gewicht, Kopfumfang). Alle 6 Monate führt unser Kinderarzt einen ausführlichen Gesundheitscheck durch, bei dem die Fortschritte Ihres Kindes überprüft werden. Am Ende des 3. Lebensjahres erfolgt eine Abschlussuntersuchung. Projektleitung:
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Projektleitung:
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Sprachentwicklung verbindet man oft mit den ersten Worten, die ein Kind äußert. Aber bereits seine ersten Lautäußerungen unmittelbar nach der Geburt können als Vorübungen angesehen werden, die wichtige Bausteine für die weitere Sprachentwicklung bereitstellen. Dazu gehören dann später auch das Einüben von Betonungsmustern, das Erlernen von Wörtern und das richtige Aneinanderreihen von Wörtern zu Sätzen. Wir untersuchen deshalb die spontanen Lautäußerungen des Säuglings in den ersten 6 Monaten, wie z.B. Gurren, Lallen, Freudenkieckser, auch Schreien. Ab dem 6. Lebensmonat interessieren uns die Babbellaute, also Silbendopplungen wie da-da oder ma-ma, und erste Wörter und ab dem 1. Geburtstag die ersten Wörter und Wortkombinationen. Wir wollen herauszufinden, zu welchem Zeitpunkt die Kinder beginnen, in ihren Wein-, Gurr- und Lalllauten Melodieübungen zu machen und so Bausteine für die späteren Betonungsmuster der Sprache bereitzustellen und wann die ersten Wörter und Wortkombinationen auftauchen und wie sie aussehen. Projektleitung:
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Untersuchung
des Sprachverstehens
Weil das Hören und die Verarbeitung von Gehörtem im Gehirn des Kindes für den Spracherwerb so wichtig sind, beschäftigen sich gleich mehrere Teilprojekte mit den sprachlichen Wahrnehmungsleistungen des Kindes. Um herauszufinden, wie sich das Sprachverstehen der Kinder entwickelt und welche Eigenschaften der gehörten Sprache dabei besonders wichtig sind, finden Untersuchungen im Sprachlabor I statt. Uns interessieren die frühe Unterscheidungsfähigkeit zwischen sprachlichen Lauten, zwischen Wörtern mit verschiedener Betonung und das Erkennen von Satzgrenzen.Wir wollen beobachten, wie das Kind die Regeln seiner Muttersprache herausfindet, wie das Kind beim Zuhören erste Wörter entdeckt, was seine ersten Wörter genau bedeuten und welche Rolle das Gedächtnis bei der Sprachentwicklung spielt. Wir nutzen dazu
die sogenannte Kopfbewegungsmethode.
Projektleitung:
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| Untersuchung
der Lautunterscheidung mit Hirnstrommessung Wir untersuchen, wie Ihr Kind während seiner Entwicklung verschiedene Silben, die es hört, im Gehirn verarbeitet. Dazu finden in regelmäßigen Abständen Messungen der Hirnströme statt und es werden die sogenannten ereigniskorrelierten Hirnpotentiale (EKP) bewertet. Dabei wird dem Kind eine Art Mütze aufgesetzt, auf der feine Sensoren die vom Gehirn ausgehenden Ströme messen. Sie verändern sich, wenn ein Kind Gehörtes wahrnimmt. Die Untersuchung ist für Ihr Kind völlig harmlos und es kann auch während der Untersuchung schlafen.
Projektleitung:
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Das Bild der Welt in einem kleinen Kopf
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Wie lernt das Kind,
sich in der Welt zurechtzufinden? Im Sprachlabor
II beobachten wir den kindlichen Umgang mit Spielzeugobjekten, die
Reaktion auf Wörter, die eine Spielhandlung lenken und wie Mutter/
Vater sprachlich oder durch Mimik und Gesten mit dem Kind kommunizieren. Projektleitung:
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Bei unseren Untersuchungen werden wir keinerlei Medikamente oder ähnliches verwenden. Wir haben uns bemüht, alle Untersuchungen und Experimente so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, so dass sie eher den Spielsituationen ähneln, mit denen das Kind vertraut ist. Und selbstverständlich können die Eltern bei allen Untersuchungen dabei sein. Alle Teilprojekte der Studie wurden von einer Ethikkommission genehmigt. Diese wacht darüber, dass die geplanten Untersuchungen unbedenklich sind. Die erhobenen Daten werden mit Hilfe eines Teilnehmerkodes verschlüsselt und dadurch anonymisiert. Dieser Datenschutz stellt sicher, dass alle Sie oder Ihr Kind betreffenden Daten und Informationen nur den Mitarbeitern der Forschergruppe zugänglich sind. |